Manch Fremdem aus dem Norden riecht hier schon im Januar der Frühling. Die Luft ist lau, der Himmel blau, das Meer funkelt verlockend, die Strände schön leer. Da wächst die Lust, ins Meer zu springen. Die Isolaner sind sehr entspannt und freundlich. Verläuft man sich, wird man bis zum Ziel gebracht. Wandert man abseits der Touristenattraktionen in der "campagna" (auf dem Land) , passiert es oft, dass die Bauern die Touristen zum Essen oder Trinken einladen.
Die Insel ist 46,5 kmq groß und ist vulkanischen Ursprungs. Ischia verfügt über 12 fantastische Sandstrände, die zu den schönsten Bademöglichkeiten für groß und klein Italiens gehören, und schon von den alten Römern genutzt wurden. Man kann die Insel und ihre Buchten gut vom Boot aus erkunden. Jede Bucht ist eine gute Gelegenheit, ins Wasser zu springen, wir haben keine Raubfische.
Natürlich kann man auch ein Auto mieten, um die Insel zu entdecken. Bei einer Rundreise empfehlen sich insbesondere Ischias Küstenorte Ischia Porto (bezaubernde Hafenstadt), Casamicciola Terme, Lacco Ameno, Forio, Serrara Fontana, Barano. Am besten ist es, das Auto zu parken und dann zu Fuß die Umgebung zu entdecken.
Jeder Ort hat ein anderes Gesicht. Der Sage nach hat im Kampf der Götter und Titanen Zeus den rebellischen Riesen Typhoes unter Ischia an den Epomeo (den erloschenen Vulkan) gekettet. Wenn er sich vor Schmerzen wälzt, erbebt die ganze Insel; seine Tränen werden zu Quellen und sein Stöhnen bringt Fumarolen hervor. Die Namen einiger Orte auf Ischia erinnern an seine Körperteile wie: Testaccio ( Kopf), Panza (Bauch), Ciglio (Wimper), Piedimonte (Fuße). Die antiken Bewohner der Insel dachten wirklich, er wäre für Eruptionen und Erdbeben verantwortlich.
Etwas Besonderes auf Ischia sind die wunderschönen Thermalparks, in denen man sich den ganzen Tag mit verschiedenen Bädern und Thermalkuren, verwöhnen lassen kann.